Adsense - von Hoffnung und Realitaet
Jeder Webmaster und Webmaster in spe wird früh oder später darauf stoßen. Die Rede ist von Adsense. Gut, es gibt außer diesem noch viele andere Affiliate Programme, aber Adsense ist wohl das am Weitesten verbreitete und fast überall wird darüber geschrieben.
Ich schreibe nun mal über meine Erfahrungen und die Erwartungen, die ich anfangs hatte und die harte Realität, die einen irgendwann einholt.
Ich bin seit ca. 2000 im Netz unterwegs und hatte bis Ende letzten Jahres eigentlich nur 2 Webseiten, die ich aber mangels Interesse schon etwas länger aufgegeben habe. Grund für das Desinteresse war, dass ich einerseits nicht ahnen konnte, dass man damit wahrhaftig Geld verdienen kann und zweitens fehlten mir Ideen. Die Jahre vergingen, die Domains verfielen irgendwann mal und waren weg. Heute könnte ich mich dafür in den Hintern treten, denn 2 davon stammten aus dem Jahre 2000 bzw. 2001 und was das wert sein kann, weiß ich mittlerweile.
Ende 2007 habe ich Blogs kennen gelernt und eigentlich den Trend schon wieder verpennt, aber die Tatsache, dass Blogs einfach in der Handhabung und leicht zu administrieren sind, war für mich ausschlaggebend, es wieder zu versuchen. Mittlerweile waren auch Ideen da und so legte ich los. Natürlich machte ich mich sofort darüber schlau, was die Vermarktung der eigenen Seite angeht und das erste worüber ich gestolpert bin war Adsense.
Ich muss dabei sagen, dass ich leider erwerbslos bin und kein Geld vom Staat bekomme, da meine Frau mit knapp 1800€ netto “zuviel” verdient. Deshalb auch der Blick in Richtung Affiliate, damit ich vielleicht wenigstens die Kosten für das Hosting wieder reinbekomme. Und bevor jetzt wieder ein Schlaumeier kommt, der mir sagen möchte, dass ich mir doch ein anderes, billigeres Hobby suchen soll, dem sei gesagt, dass dieses mein einzigstes Hobby ist.
Kommen wir also jetzt zum eigentlichen Thema, nämlich Adsense und Co., oder wie man schnell wieder mit dem Arsch auf dem Boden der Tatsachen sitzt.
Ich habe mir ja nicht erhofft, dass ich Geld in Massen wie John Chow an Einnahmen habe, nein, das nun wirklich nicht, aber von Anfang Jänner bis heute zeigt mein Adsense Konto 1/5 der Auszahlgrenze an und das ist doch ziemlich ernüchternd.
Mittlerweile habe ich knapp an die 200 Besucher pro Tag (nein, nicht hier), Tendenz leicht steigend, aber klicken tut so gut wie niemand. Gut, vielleicht ist die Werbung nicht optimal platziert oder es wird vielleicht unpassende Werbung eingeblendet, aber um das wirklich 100% optimal anzupassen muss man zeit investieren, viel Zeit und ob es sich am Ende rechnet weiß man aber immer noch nicht.
Das ist also meine persönliche Erfahrung, die ich in knapp 3 Monaten mit der Vermarktung der eigenen Webseite gemacht habe und soll sich an die richten, die glauben, dass man einfach nur einen Blog, Webseite aufsetzen muss und einem dann die gebratenen Tauben nur so in den Mund fliegen. Vielleicht habe ich ja einfach auch nur Pech gehabt. Jedenfalls werde ich nicht aufgeben und weitermachen, den wenn es etwas gibt, was ich habe, dann ist es Zeit und hoffentlich auch die nötige Geduld.
Kommentare
5 Kommentare zu “Adsense - von Hoffnung und Realitaet”
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Entlich mal einer der den Mut hat zu sagen das man nicht von heute auf morgen 1000 von € verdient und das es harte arbeit ist, da überhaupt was zu verdienen.
Naja, mir gehen die “1000€ garantiert” und “in nullkommanix zum Tausendiodär” Beiträge mancher Webmaster halt auf den Senkel. Da wird soviel beschönigt und gelogen, dass Baron Münchhausen sich im Grabe umdrehen würde.
Als Adult Webmaster kann man sicherlich noch ne Menge verdienen, sofern man die Nerven hat um so ein Projekt durchzuziehen.
Ich seh das Ganze aber für mich auch ein bisschen positiv - ich lerne so und kann etwaige Fehler korrigieren.
Fazit:
Man kann sicher einige tausend Euronen im Monat verdienen, aber braucht erstens eine lange Leitung, zweitens guten Kontent und drittens siehe erstens.
Die Adsense-Einnahmen von Blogs und Nachrichtenportalen sind leider ziemlich schlecht. Hast du denn ein monitäres Thema, also eines, dass die Leute in Kaufabsicht besuchen?
Wenn du einen Blog über dich und die Welt machst, dann verdienst du recht wenig. Wenn du aber einen Blog machst, in dem du “Schnäppchen im Internet entdeckst”, dann sieht es mal ganz anders aus.
Also zur Zeit leider nicht. Bin da eher noch am Auskundschaften.
Problem ist, dass och von Vielem ein wenig weiß, also kein Fachmann auf irgend einem Gebiet. Man kann sich zwar einlesen, aber andere sind einem da meilenweit voraus und ich verzettel mich aus Zeitgründen auch ständig, weil ich einfach keine Prioritäten setzen kann. *g*
Versuche gerade nebenbei ein bisschen mit Domaintrading einzunehmen, denn mit einem glücklichen Händchen kann man da einen guten Schnitt machen.
Ansonsten werde ich erstmal ein paar Miniseiten auf die Projekte legen und abwarten. Zuviele Baustellen aufeinmal bringen mich jedenfalls nicht weiter.
[...] bin ja immer auf der Suche nach guten Verdienstmöglichkeiten im Internet und bin was Ideen anbelangt für alles offen und probiere fast alles aus was zumindest [...]